Franz Brandtner

Fondsmanager Chris Davis zum Coronavirus und seinen möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft

Chris Davis erklärt im Wealthtrack-Interview mit Consuelo Mack, dass diese Krise für ihn Ähnlichkeiten mit dem 11. September aufzeigt und nicht, wie viele andere denken, mit der Finanzkrise 2008/2009. Dies kommt daher, dass es sich wie am 11.09.2001 um eine Bedrohung handelt, die nichts mit dem Finanzsystem zu tun hat. Die Finanzkrise, oder auch Bankenkrise, basierte auf einem schlecht aufgestellten Finanzsystem. Heute sind die Banken viel besser kapitalisiert.

Davis ist der Meinung, dass gut aufgestellte Unternehmen auch die aktuelle Krise überstehen. Als Value-Investor sieht er es als normal an, dass der Markt während einer langen Haltedauer schwankt. Wichtig ist die Beständigkeit der Unternehmen, in die man investiert.

Außerdem erwähnt er ein Zitat seines Großvaters Shelby Cullom Davis: „Das meiste Geld verdient man in Baissephasen, zu diesem Zeitpunkt realisiert man es nur noch nicht.“ Dies bedeute jedoch nicht, dass man einfach in irgendeine Aktie investieren sollte, nur weil sie abgestürzt ist. Es zählt der tatsächliche Wert. Nur wenn dieser deutlich höher ist als der Kurs, macht ein Kauf Sinn.

Das sehenswerte Interview (in englischer Sprache), finden Sie hier: https://wealthtrack.com/third-generation-investor-chris-davis-share-50-years-of-perspective-on-managing-through-a-crisis/

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